Stimmen

in der chasa kann man leben wie zuhause, nur klarer. so wohl und auf den punkt. die tage da sind pur. und sie bietet raum für ideen, gedanken, gespräche, zusammensein und rückzug.
Bettina Walther, Designerin
Ich bin früh aufgestanden, habe im Morgenlicht noch fotografiert, bin noch einmal durch das Haus gewandelt, auch in den Stall zu den aufgescheuchten Schwalben. Irgendwie erinnert die Stimmung an jene, die mch so beeindruckte in meinen Aufenthalten in Kapuzinerklöstern. Die Ruhe, das Reduzierte, die permanente Einladung, sich mit sich selbst zu beschäftigen, die Einfachheit und die Sorgfalt. Auch wenn es nur ein paar Stunden waren, werden diese unauslöschlich in meiner Erinnerung bleiben. Ich werde wiederkommen, ob allein, mit meiner Frau, mit meiner Familie oder einer Gruppe. Das Haus setzt derart viele Ideen, so viel Energie frei …

Tim Krohn ist mit seiner Familie nach Sta. Maria gezogen. Dort hat er einen 400 Jahre alten Palazzo umgebaut und bietet nun Aufenthalte für Schreibende und Nachdenkliche an. «Stille» als neues touristisches Label. Das täte sicher auch vielen Politikern gut, mal innehalten zu können in der Stille … Die stille, intakte Landschaft, man muss sie nicht in Kanada suchen, wenn sie auch in der Schweiz zu finden ist. Sie ist prädestiniert für Slow Travel, weit weg von der Hektik des Alltags. Tim Krohn hat einen Anfang gemacht. Das Val Müstair hat Charisma. Und das hat in allen Jahreszeiten eine grosse Anziehungskraft!

Was für ein verwunschener, inspirierender Ort, die Chasa Parli im Val Müstair. Zum Lesen, Schreiben, Wandern, Nachdenken, Rumspinnen, Abstand kriegen. Ganz herz
lichen Dank, Michaela und Tim Krohn für das feine Mittagessen und dass ihr mich an diesen abgelegenen Flecken gelockt habt, an den hoffentlich viele andere folgen!
Paula Scheidt


Die letzten vier Wochen hat mich die Zeit verschluckt. Versteckt in den Bündner Alpen, zwischen Nationalpark und Südtirol, liegt das zauberhafte Santa Maria Val Müstair. Am Ende des Dorfes – es fehlen kaum 20 Kilometer bis Italien – steht das Haus Parli, ein altes Bauernhaus, das von der Schriftsteller-Familie Michaela und Tim Krohn zu einem kreativen Rückzugsort umgestaltet wurde.

Hier habe ich als Eremit gewohnt. Morgens sass ich im riesigen Stall, in den die Sonne durch die Bretterspalten reinfiel, hörte den Schwalben zu, trank Kaffee und las. Danach zog ich mich in mein Studierzimmer zurück und schrieb bis spät in die Nacht. Nach drei Tagen hatte ich vergessen, welcher Wochentag gerade war. Für maximale Konzentration ist der Ort perfekt: frische, kühle Bergluft, umgeben von einsamen Spazierwegen und fantastischen Wanderstrecken (Val Mora!), ein Haus mit tausend Türen und der Ruhe von Jahrhunderten in den Gemäuern.
Vor allem aber lebt das Haus durch die Familie Krohn: der Duft gebackenen Brotes jeden Morgen in der Küche, glucksendes Kinderlachen im Garten, Blumensträusse auf jedem Zimmer, im Wohnzimmer eine alte Jukebox, deren eklektische Auswahl so manche Erinnerung auslöst.
Und so ist man, auch als Eremit auf Zeit, nie ganz allein. Was mehr kann man sich für eine kreative Auszeit wünschen? Danke dafür. Und das Beste an allem: Das Haus ist offen für alle, ob Tage oder Monate. Wer da wohnt, unterstützt damit ein tolles Projekt.
Julian Schmidli

Vielen lieben Dank für die wunderbare Zeit, die herzliche Gastfreundschaft und die leckeren Essen bei euch im Val Müstair. Ich zehrte bereits heute – an meinem ersten Arbeitstag zurück im Büro – von den erholsamen und inspirierenden Momenten bei euch und werde dies bestimmt noch lange tun. Während den Tagen in der Chasa Parli fühlte ich mich äusserst willkommen geheissen und sehr zuhause. Es ist euch wirklich gelungen, innert kurzer Zeit einen Ort mit positiver Energie und wohlig-inspirierender Stimmung zu schaffen.
Konrad Weber

Früher zogen die Menschen von hier in die ganze Welt aus. Nicht wenige als Zuckerbäcker, wie auf den verwitterten Friedhofstafeln neben der Kirche in Santa Maria zu lesen steht. Heute sollen sie wiederkommen. Die Menschen. In das weite, luftige Tal am äussersten Zipfel der Schweiz. Zum Denken, Schreiben, Lesen, Ruhen. Weil es hier Platz gibt für Gedanken. Und köstliche Milch in Glasflaschen, selbstgebackenes Brot und Kastanien-Honig. Umarmt von einem vierhundert Jahre alten Palazzo. Danke an die Gastgeber Micha und Tim Krohn.   Seraina Kobler

Ich war nur 25 Stunden im Haus-Parli und bin doch echli aus der Zeit gefallen – schwebe da noch immer, irgendwie. Und in den Zimmern schwebt die Ruhe, sie fasste mich. Auf bald mal bei 250 Stunden wohl … Liebe Micha, lieber Tim, danke.
Filip Haag

Eine sehr schöne Idee, ein wunderbares Haus und tolle Gastgeber. Das nächste Mal mit mehr Musse… Vielen Dank!
Sandro Steudler

 

Fadrina Hofmann von der Südostschweiz über die neu eröffnete Chasa Parli.

Bericht des romanischen Fernsehens über die Chasa Parli kurz vor der Eröffnung.

Homestory der Schweizer Illustrierten mit Schwerpunkt Chasa Parli.

Bericht der Südostschweiz zum Crowdfunding „Warme Füsse für die Kunst“.