«Mag sein, dass es bald vor allem die einst überzeugtesten Städter, weltoffene, freigeistige Menschen, sein werden, die aufs zu Unrecht als engstirnig geltende Land ziehen. Dort gibt es noch reichlich Platz für Lebensentwürfe jenseits des Mainstreams.« Hans Ulrich Obrist

Das Münstertal ist von grosser Schönheit und wohltuender Leere. Es ist ideal für den Rückzug von Menschen, die kreativ tätig sein oder sich sammeln möchten. Einen solchen Ort möchten wir anbieten – insbesondere, doch nicht exklusiv für Schreibende. Das Haus wird familiär geführt.

Die Chasa Parli in Santa Maria, erbaut 1619, bietet schönste Möglichkeiten. Eine kleine Wohnung und fünf Zimmer verschiedener Grösse liegen auf drei Stockwerken entlang eines mächtigen Flurs, der sich – ebenso wie die Küche – als Begegnungsort anbietet. Der prächtige angebaute Stall von gewaltigem Volumen wird ab dem Sommer 2020 für eine Kunstausstellung genutzt.

Der einzige Wermutstropfen: Das Haus liegt an der Kantonsstrasse (das Foto ist von der anderen Strassenseite aus aufgenommen), die im Sommer verkehrsreich ist.

Wie gestaltet sich das Essen? Zu Zeiten von Corona verzichten wir auf den allwöchentlichen Mittagstisch und das Bereitstellen eines Frühstücks. Den Gästen teht eine geräumige Gemeinschaftsküche zur Verfügung, die Wohnung hat eine eigene Küche.

Wer für eine Woche, einen Monat oder gar mehrere zu uns kommen möchte, ist jederzeit herzlich willkommen. Da die Chasa Parli in erster Linie ein Ort für stilles, zurückgezogenes Arbeiten und Sein ist, nicht für den kleinen Wanderausflug, sind kürzere Aufenthalte nur ausnahmsweise möglich.

Die Kosten sind überschaubar. Überdies gilt für mittellose Kulturschaffende: Über Geld kann man reden …